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Splinter Cell: Pandora Tomorrow Multiplayer Review
11.04.2004 von Sashman

Wer kennt ihn nicht? Den Meister des Versteckens, des geräuschlosen Umherwanderns, Sam Fisher! Nun bekommt der Geheimagent die wohlverdiente Fortsetzung des preisgekrönten Vorgängers. Ich will bei diesem Review hauptsächlich auf den Multiplayer Part des Titels kommen, da dieser wirklich Revolutionär ist. Fangen wir an:

Als sofortiges Manko (und irgendwie als einziges) sieht man gleich das Menü an. Man hat ne wunderschöne 3 Punkte Auswahl (Multiplayer, Singleplayer, Optionen) Man klickt auf einen dieser Punkte, das Fenster schliesst sich, man kommt zurück zum Desktop, SC: PT startet wieder, doch nun im Multiplayer Modus. Ein bisschen umständlich wie ich finde… Naja, das wird uns wohl kaum den Spass verderben ;D

Wir haben erstmal die Auswahl zwischen den Agenten, oder den Söldnern. Als Agent muss man leise herumschleichen, im Dunkeln bleiben und immer schön auf den richtigen Moment warten. Hingegen als Söldner muss man immer auf der Hut sein, denn überall könnte ein Agent lauern. Man könnte sagen, ein Katz und Maus Spiel. Ein erheblicher Unterschied ist auch die Sicht bei den zwei Fraktionen: Als Söldner jagt man die Agenten in der Ego Perspektive (Sprich: Ich-Perspektive) und als Agent in der 3rd Person Perspektive (Sprich: Aus der Verfolgerkamera)
Natürlich sind dies nicht die einzigen Unterschiede, denn jede Fraktion hat auch unterschiedliche Waffen: Als Söldner bevorzugt man das Sturmgewehr, die Granaten, Mienen, und weiteres nettes Jagdspielzeug. Wo hingegen man als Spion niemanden umbringen kann, man hat immer schön seinen Taser dabei, der lähmt den Gegner für einige Sekunden. Wichtige Sekunden! Denn das Ziel der Agenten ist es meist, Container zu hacken. Dies benötigt nämliche so seine Zeit. Doch die Söldner müssen alles Mögliche versuchen um die Agenten auszuschalten. Ja, dies erscheint auf den ersten Blick ziemlich Unfair, doch bei näherem hinsehen, bzw. spielen, merkt man, dass es nicht der Fall ist. Beide Fraktionen sind sehr ausgeglichen und es macht eine Menge Spass mit ihnen zu spielen. Auch ins Auge sticht die wundervolle Grafik, als erstes ist mir das wirklich sehr schön gemachte Wasser (Besser als in Farcry möchte ich mal behaupten) aufgefallen. Im Multiplayer sind Gefechte mit max. 4 Spielern möglich. D.h 2vs2, 1vs1 und 2vs1. Ein weiter Unterschied sind auch die verschiedenen Sicht Modi. Die Söldner haben eine Verfolgungssicht die alles das sich im Sichtfeld bewegt sofort erfasst. Die andere Variante bewirkt dass wenn ein Agent seine Nachtsicht benutzt, ihn man sofort sieht, sprich diese Apparatur erkennt jede elektromagnetische Aktivität. Die Agenten haben 2 andere Modi zu bieten: Einen Nachtsicht Modus, und einen Wärmebild Modus, ich glaube die beiden erklären sich von selbst ;D




Fazit:
Splinter Cell: Pandora Tomorrow ist ein hervorragendes Singe/Multiplayer Spiel, dass sich nicht vor Farcry, DoomIII oder HL2 zu verstecken braucht. Jeder MP-Gamer sollte dieses Spiel zumindest mal anspielen!


Anhang von Protex:
Um das oben genannte "Manko" zu umgehen, könnt ihr einfach für den Singelplayer eine Verknüpfung mit:
X:\Splinter Cell Pandora Tomorrow\offline\system\SplinterCell2.exe
Und für den Multiplayer eine Verknüpfung mit:
X:\Splinter Cell Pandora Tomorrow\online\System\shadowstrike_static_retail.exe
Auf dem Desktop anlegen.


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